Auswahlkriterien für das Bundestreffen

Auswahlverfahren

Das SdL ist unter anderem auch eine Leistungsschau dessen, was im Darstellenden Spiel alles machbar und möglich ist. Jedes Jahr wieder bemüht sich eine Jury deshalb, aus jedem Bundesland eine Schülerproduktion auszusuchen, die beim SdL eine interessante Farbe im Strauß der 16 Festivalbeiträge präsentiert.
Aber: Das SdL will nicht vordergründig ein Wettbewerb sein. Zu unterschiedlich sind die Arbeiten, die im Laufe des Schuljahres entstanden sind. Daraus folgt, dass allen ausgewählten Spielgruppen Folgendes gemein sein sollte:

  • ein klares Spielkonzept
  • Spielwut der beteiligten Schülerinnen und Schüler
  • Bühnenpräsenz und Handwerk (Rollengestaltung, dramaturgische Arbeit etc.)
  • Kritikfähigkeit und geschultes Beurteilungsvermögen fremder sowie eigener Arbeiten
  • Darauf muss bestanden werden auch im Hinblick darauf, dass ein großes Festivalpublikum einen Aufführungsmarathon erleben soll, der interessant und ästhetisch überzeugend ist. Es gilt Ermüdungserscheinungen (16 Aufführungen, Workshops, Stückbesprechungen, Abend-und Nachtprogramm und, und und…) vorzubeugen.

    Letztlich soll außerdem aus jedem Bundesland eine Produktion gefunden werden, die auch noch zum inhaltlichen Thema des jeweiligen SdL passt.
    Jeder Landesverband macht nach dem Landestreffen insgesamt drei Vorschläge, welche Gruppen er für besonders geeignet hält. Dabei soll er die Unterschiedlichkeit der Arbeitsformen und –möglichkeiten der Spielgruppen berücksichtigen.

    Nach den oben genannten Kriterien stellt die Jury dann ein Festivalprogramm zusammen und wählt die einzuladenden Gruppen aus. Die zustande gekommene Auswahl ist dann verbindlich.

    Jury (bestehend aus DS- Lehrenden und Spieler(inne)n)

  • drei Vertreter der LAG des gastgebenden Bundeslandes
  • drei Vertreter des BVDS
  • ein Vertreter der LAG des im kommenden Jahr gastgebenden Bundeslandes