liebemachttot beim Schultheater der Länder in Kassel

Beim diesjährigen SdL, welches vom 14. bis 20. September bei schönstem Herbstwetter in Kassel stattfand, wurde das Bundesland Mecklenburg-Vorpommerm vom Projekt “liebemachttot” des Goethe-Gymnasiums Schwerin vertreten.

Am Anfang stand eine Projektidee des Fachbereiches Darstellendes Spiel/Theater: Die integrierende Kraft gemeinsamer kursübergreifender Zusammenarbeit zu einem Oberthema sollte die Theaterarbeit am Musikgymnasium befruchten. Also: Goethe meets Shakespeare! Dieses Motto hat ein Schuljahr lang die gesamte Arbeit aller Anfänger-Theater-Kurse begleitet und wurde auch im selbstständigen Abiturientenprojekt “hamlet. net” bearbeitet! Insbesondere ging es dabei um den Nachwuchs für die Ensembles TaGGS und Lysistrate, denn durch das Doppelabitur in M-V stand eine deutliche Verjüngungskur in beiden Ensembles an. Also wurde in allen DS-Anfängerkursen der Schule sowie in einem selbstständigen Abituientenprojekt über ein halbes Jahr thematisch zu Shakespeares Werken und Themen gelesen, gestritten, getanzt, probiert. Alle Beteiligten einte das gemeinsame Ziel, das scheinbar so Ferne heranzuholen, einen Zugang zum Werk des Meisters zu finden.

Diese Konzentration der Arbeit sollte sich als sehr fruchtbar erweisen. Nicht nur, dass die Abiturienten mit “hamlet . net” zum Theatertreffen der Jugend und zur ZdF-Fernsehaufzeichnung nach Berlin eingeladen wurden.
Auch für diejenigen Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Kursen, denen diese Arbeit zur echten Theater- Einstiegsdroge wurde, gab es die Chance, den Weg auf die Bühne zu finden.

In mehreren Workshops entlang eines im weitesten Sinne rhythmisch-klanglich strukturierten Rahmens wurde mit diesem Mixensemble in der Leitung von Anne-Kathrin Holz eine szenische Collage erarbeitet, in der es um nichts Geringeres geht als um Liebe, Macht und Tod. Vielen hat Shakespeare auf diese Weise erstmal auf die Bühne geholfen…

Diese Collage zeigten die 25 Schülerinnen und Schüler schließlich in Kassel. Die Aufführung wurde mit viel Applaus aufgenommen, die Gruppe hatte eine überaus erlebnisreiche Festivalwoche und wird nun erst recht “vom Theater nicht mehr lassen” können.

(kursiv Gedrucktes konnte verlinkt werden)

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